Fußbodenheizsystem Periplan - Klimaboden

Montageanleitung

Transporthinweise

Transporthinweis
  • 2 Platten zusammen hochkant tragen, um eine Durchbiegung zu vermeiden
  • bei Platten-Lagerung auf einen ebenen Untergrund achten.
  • Eventueller Plattenbruch hat keinen Einfluss auf die Funktion, die Platte kann weiter verwendet werden.
  • Der Klimaboden sollte vor Feuchtigkeit geschützt sein, keine direkte Nässeeinwirkung (z.B. durch aufsteigende Feuchtigkeit, Schlagregen, Regen oder Schnee)

Montage

Der Untergrund muss plan und trocken sein. Unebene Fußböden müssen vorher ausgeglichen werden. Z. B. mit Rigips Ausgleichsschüttung auf den sich alle Perihel Klimaelemente verlegen lassen. Bei einem Ausgleich auf Rohbeton sind selbstverlaufende Dünnestriche einzusetzen. Falls notwendig kann danach eine Isolierung aus PU-Platten ausgelegt werden, auf diese sind dann die Perihel Klimaplatten zu verlegen. Die Verarbeitungsrichtlinien der einzelnen Hersteller ist zu beachten.

Zwischen Wand und Periplan-Klimaboden wird grundsätzlich ein Randdämmstreifen verlegt, um eine Trittschallübertragung zu vermeiden.

Die Allroundplatte wird nach Rohrverlauf auf dem Fußboden ausgelegt. Dabei sollten die Ausfräsungen an die angrenzenden Platten übergehen, um eine einfache Rohrverlegung zu gewährleisten.

Der Klimaboden kann mit handelsüblichen Kreis- oder Stichsägen auf die genaue Grundfläche zugeschnitten werden.

Das Kunststoffrohr (Art.Nr. PKBK101) wird per Hand in die vorhandenen Ausfräsungen und durch leichten Druck mit dem Fuß eingelegt. Die Verbindung der Rohre kann mit Steckverbinder 10 mm (Art.Nr. GSV0010) erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass diese Verbindungen in den Ausfräsungen vollständig versenkt werden. Dies erfolgt durch Vergrößerung und Vertiefung der Ausfräsungen per Hand. Sie dürfen nicht über die Oberkante der Platte herausragen.

Die Rohrführung erfolgt auf der Allroundplatte in Mäanderform.

Wichtig: Die maximale Rohrlänge inkl. Anbindeleitung darf 80 m nicht überschreiten (entspricht ca. 14 Platten = 9,8 m²).

Bei Auslegung mit RA 12,5 wird pro Platte 5,6 m Rohr benötigt. Es können somit max. 14 Platten (9,8 m²) ausgelegt werden.

Der Rasterabstand beträgt immer 12,5 cm. Bei geringerem Wärmebedarf kann der Rasterabstand auf 25 cm ausgelegt werden. Auch hier darf die Rohrlänge inkl. Anbindeleitung 80 m nicht überschreiten. Bei RA 25 können max. 28 Platten (19,60 m²) mit Rohren ausgelegt werden.

Der Anschluss erfolgt über einen Heizkreisverteiler oder Rücklauftemperatur-begrenzer. Bei Einbau eines Rücklauftemperaturbegrenzers sind zwei Übergänge

10mm x 1/2²” AG (Art.Nr. PKBU001) erforderlich.

Bei Belegung von einzelnen Räumen mit einem Rücklauftemperaturbegrenzer, sind die Vor- und Rücklaufleitungen an der Allroundplatte mit den oberen beiden Ausfräsungen seitlich anzubinden.

Bei der Zuführung von Anbindeleitungen zum Verteiler ist der Klimaboden entsprechend freizulassen. Diese freie Fläche wird nach der Verlegung mit einem selbstverlaufenden Dünnestrich ausgegossen.

Verkleben

Nach dem Verlegen und Abdrücken der Rohrleitungen erfolgt die Montage der oberen 10 mm starken Abdeckplatte. Den Spezialkleber zwischen den Rohrleitungen auf dem Klimaboden dünn auftragen, Abdeckplatte im Verbund auflegen und danach mit ca. 4-6 Anpressschrauben (Art.Nr. PKBA010) pro Platte mit dem Klimaboden befestigen.

Für die Montage eines Klimabodens mit Rohrleitung und Abdeckplatte werden pro m² ca. 20 Gruppenminuten zugrunde gelegt.

Wenn die Allroundplatte mit Vario-Fugenfüllung ausgefüllt wird ist eine Trocknungszeit von 24 Stunden bis zur Verlegung der Abdeckplatte einzuhalten. Die Abdeckplatte ist grundsätzlich Bestandteil des Systems für den Oberbelag.




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